Das Mulino befindet sich in der Toskana im Herzen des Chianti Classico, zwischen den Orten Radda und Gaiole in Chianti. Ganz in der Nähe die berühmten Schlösser und Orte des Chianti Classico Gebietes.
Das Mulino, wörtlich übersetzt die letzte Mühle, hat seinen Ursprung im Mittelalter, als es direkt an die Gewässer eines kleinen Baches gebaut wurde. Über Jahrhunderte hinweg wurde das Gebäude als 2. Mühle der Fattoria Vistarenni benutzt. Der antike Mühlgraben (das heutige Schwimmbad) fing das Wasser auf, welches dann das Mühlrad zum Drehen brachte, um das Korn für die Herstellung von Mehl zu mahlen.
Die heutigen Besitzer haben die Grundstruktur der antiken Mühle in ihrem Ursprung erhalten und daraus ein kleines, luxuriöses Hotel mit enormem Charme kreiert. Von der Rezeption mit kleiner Bar, geht es in die 13 bögige Lounge mit komfortablen Sitzgelegenheiten und dem original Mühlstein, welche das beste Beispiel des Erhaltungskonzeptes ist.
Direkt nebenan befindet sich die kleine Taverne, in deren gemütlicher Atmosphäre man bei einem Gläschen Chianti-Classico Wein und Buch vor dem Kamin entspannen kann. Draußen kann man während der Sommermonate am 22 m langen Pool entspannen oder ein kleines Aperitif der Hotelbar unter den Sonnenschirmen auf der Terrasse genießen. Am Abend sollte man dann die hausgemachten Köstlichkeiten im Hotelrestaurant, wie zum Beispiel die Pici (per Hand hergestellt Spaghetti) genießen. Eine erlesene Weinkarte, in der natürlich die Weine der unmittelbaren Umgebung, mit dem schwarzen Hahn als Kennzeichen auf dem Flaschenhals, den Vorrang haben, macht jedes Mahl zu einem einzigartigen Genuss!
Im Garten befindet sich ein kleines Amphitheater, welches bei Gelegenheit Schauplatz von kleinen Konzerten ist. Die 12 komfortabel eingerichteten Zimmer sowie eine Suite und die meisten Bäder mit Whirlpool, machen den Aufenthalt im Hotel L'Ultimo Mulino perfekt. Der Ort Gaiole liegt etwa 50 km süd-östlich von Florenz, 30 km nord-östlich von Siena, grenzt westlich an die Hügel des Val d'Elsa und im Osten an die Hügel des Val di Pesa. Er wurde zum ersten Male im 11. Jahrhundert erwähnt. Man vermutet, dass der Name von Gaio oder Gagiolum stammt, was so viel wie Land mit viel Wald und Weiden bedeutete.
Tatsächlich gibt es auch heute noch sehr viele Waldflächen, wobei die damals als Weide bezeichneten Gebiete wohl heute eher für den Weinanbau des Gallo Nero und die Olivenhaine benutzt werden. Hier liegt es natürlich nahe, die zahlreichen bekannten Weingüter sowie umliegenden Orte des Chianti-Gebietes wie Radda (einst Sitz der Lega del Chianti), Castellina, Greve oder Panzano zu besuchen. Auch lohnt es sich auf der Schlösserstraße (Itinerario dei Castelli) die zahlreichen Schlösser der Umgebung zu besichtigen, auf denen sich noch heute bekannte Weingüter altansässiger Adelsfamilien befinden. Wem das Chianti-Gebiet nicht genügt, der kann natürlich auch Orte wie Siena, Florenz, Monteriggioni, San Gimignano oder Arezzo besuchen.
Es handelt sich um eine ehemalige Mühle aus dem Mittelalter, deren architektonische Struktur nicht angetastet und in ein ganz besonderes, kleines Hotel umgewandelt wurde. |